Trauer ist...

Trauer als Antwort des Menschen auf Verlust, Abschied und Trennung ist eine spontane und natürliche Reaktion. Sie ist lebensnotwendig, schmerzlich und heilend zugleich.

Besonders der Tod eines nahe stehenden Menschen lässt Hinterbliebene oft in abgrundtiefe Trauer stürzen. Diese Trauer erfasst den ganzen Menschen, sie bricht ins Leben ein und bricht vieles Vertraute ab. Trauernde fühlen sich in ihrer Trauer oft vom Leben abgeschnitten und von ihrer Umgebung unverstanden. Verwandte und Freunde sind häufig unsicher im Umgang mit den Hinterbliebenen. Weil sie den Kummer nicht mit ansehen können, versuchen sie zu trösten, obwohl es erst einmal keinen Trost für den erlittenen Verlust geben kann.

Trauer kann nicht aufgelöst werden, so wie man etwas Unangenehmes schnell beseitigt. Erst wenn sie in all ihren Höhen und Tiefen durchlebt wird, bietet sie den Betroffenen die heilsame Möglichkeit, neue Lebensperspektiven zu entwickeln. Dazu braucht es Raum und Gelegenheit zur Rückzug und Besinnung, aber auch zu Klage und Anklage; dazu darf die Geschichte des Verlustes immer wieder erzählt werden bis das Unfassbare erfasst worden ist. Es braucht Menschen, die die berechtigte Verzweiflung und die scheinbar nicht enden wollende Trauer und Tränen aushalten.

Damit Trauernde und ihre Zugehörigen nicht allein bleiben mit ihren Gefühlen des Verlusts und der Hilflosigkeit, gibt es im Hospizverein Bamberg mehrere Angebote sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche:

Informationen zu diesen Angeboten erhalten Sie im Büro.


Hier finden Sie Links zu Trauerbegleitungsangeboten anderer Institutionen.