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Hospizdienst für Erwachsene

Möglichkeiten der Unterstützung

Der Hospizverein Bamberg e.V. steht Menschen in schweren Zeiten zur Seite. Unser ambulanter, ehrenamtlicher Hospizdienst schenkt Zeit, Orientierung und ein offenes Herz – für schwerstkranke und sterbende Menschen ebenso wie für ihre An- und Zugehörigen. Unsere Hospizbegleiter*innen sind ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer, die für diese Aufgabe qualifiziert worden sind.

Sprechen Sie uns an, auch wenn Sie nicht wissen, ob Sie mit Ihrem Anliegen an der richtigen Stelle sind: Telefon 0951 95 50 70

Wir begleitet Menschen in den „eigenen vier Wänden“, in Pflege- und Betreuungseinrichtungen, in Kliniken und Palliativstationen, außerem beraten wir Betroffene und ihren Angehörige zu psychosozialen Fragen und zu den Themen Palliative Pflege, Ethik, Psychoonkologie und wir informieren zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Ausgesuchte Literaturhinweise, Medien und Links zu den Themen Tod, Sterben und Trauer für Erwachsene, Kinder und Jugendliche finden Sie unten auf der Seite als PDF-Download.

 

Begleitung aktuell

Ambulant - Im eigenen Zuhause

Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben. Zusammen mit anderen Diensten unterstützen wir Sterbende und ihre Angehörigen diesem Wunsch nachzukommen. Unsere ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter*innen besuchen Sie gerne zu Hause. 

Unsere Unterstützung

  • Gespräche führen, um sich mit den Themen Krankheit, Abschied, Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.
  • Zuhören, Erzählen, Vorlesen, Spaziergänge machen, Erfüllen von möglichen Wünschen, Vermitteln von Hilfe zur Aufrechterhaltung sozialer und kultureller Kontakte
  • Entlastung der Angehörigen z. B. durch Vertretung in Abwesenheitszeiten
  • Begleitung von Trauernden

 

Klinikum Bamberg

In Kliniken

Ziel unseres Angebotes "Sterbebegleitung in Kliniken" ist die Begleitung  für schwerstkranke, sterbende und trauernde Menschen und ihrer Angehörigen.

Wir bieten Begleitung

  • Besuche,
  • Gespräche, Vorlesen, Spaziergänge, "einfach nur da sein"...,
  • Unterstützung zur Aufrechterhaltung der sozialen und kulturellen Kontakte,
  • Entlastung der Angehörigen,
  • Beratung für Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung,
  • Trauergespräche

Grundsätzlich begleiten wir auf Anfrage und nach Bedarf in allen Kliniken im Stadt- und Landkreis Bamberg.

 

Blick auf die Palliativstation

Auf der Palliativstation

Neben dem ambulanten Dienst im Hospizverein Bamberg e.V. werden unsere Hospizmitarbeiter*innen auf der Palliativstation eingesetzt. Diese befindet sich im Hospiz- und Palliativzentrum und ist eine Abteilung des Klinikums am Bruderwald der Sozialstiftung Bamberg. Hier werden Menschen mit schwerer, unheilbarer Krankheit behandelt.
Unsere ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter*innen sind Montag bis Freitag in der Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr und an Wochenenden sowie Feiertagen von 9.00 bis 13.00 Uhr für die Patient*innen und deren Angehörige zur Begleitung anwesend.

Unsere Begleitung kann umfassen

  • vorlesen, erzählen, zuhören, Spaziergänge, mögliche Wünsche erfüllen, vermitteln, 'einfach nur da sein' etc.
  • Hilfe zur Aufrechterhaltung von sozialen und kulturellen Kontakten
  • Entlastung der Angehörigen z. B. durch Vertretung bei Abwesenheit
  • Begleitung von minderjährigen Angehörigen (Kinder und Jugendliche)
  • Gespräche in der Auseinandersetzung mit Krankheit, Abschied, Sterben, Tod und Trauer
  • Begleitung von Trauernden
  • Begleitung von trauernden Angehörigen bei den Gedenkgottesdiensten für die auf der Palliativstation Verstorbenen 

 

Pflege und Betreuung

In Pflege- und Betreuungseinrichtungen

Der Hospizverein Bamberg bietet in allen Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Stadt- und Landkreis Bamberg seine Begleitungen als Ergänzung der Versorgung zu den im jeweiligen Haus angebotenen pflegenden, medizinischen und pastoralen Diensten an.

 

Unsere Hospizbegleiter*innen

  • bringen Zeit, Ruhe und Geduld mit. Sie passen sich an das Lebenstempo der Bewohner*innen an
  • hören zu und sind DA, haben offene Ohren für Lebensgeschichten und knüpfen, wenn gewünscht, an vertraute Rituale an
  • können persönliche Bezugspersonen sein
  • schaffen Raum und Zeit für spirituelle Anliegen
  • sind Gesprächspartner*innen in der Auseinandersetzung mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
  • lindern durch ihre Besuche Einsamkeit und strukturieren den Alltag
  • ermöglichen Aktivitäten z. B. eine Rollstuhlfahrt nach draußen (ermöglicht Sinneseindrücke und sozialen Kontakt)
  • können besondere Bedürfnisse erkennen und in Rücksprache mit Pflegekräften zu einer besseren Lebensqualität der Bewohner*innen beitragen
  • bieten Unterstützung und Entlastung für Angehörige, sind auch für sie Gesprächspartner*innen und schaffen Freiräume
  • können zuverlässige Begleiter*innen auch bei einer Verlegung z. B. ins Krankenhaus, Palliativstation bleiben
  • tragen mit den Begleitungen zu größerer Zufriedenheit der Bewohner*innen, der Angehörigen und des Pflegepersonals bei
  • sind einrichtungsunabhängige Vertrauenspersonen
  • informieren gerne über weitere Angebote des Hospizvereins

 

Ansprechpersonen in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen

Nach Möglichkeit und Nachfrage steht für jede Pflege- und Betreuungseinrichtung in Stadt- und Landkreis Bamberg ein*e Hospizmitarbeiter*in als Ansprechperson zur Verfügung.

 

Palliative Beratung

Palliative Beratung

Der Hospizverein Bamberg e.V. bietet umfassende Beratung über die Möglichkeiten einer hospizlichen und palliativen Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und deren Zugehörige in der vertrauten häuslichen Umgebung.


Der Begriff „palliativ“ stammt vom lateinischen „pallium“. In der Übersetzung heißt das „Mantel“. Ein Mantel kann Schutz und Wärme bieten – genau das will Palliativpflege und Palliativmedizin erreichen. Menschen, deren Leiden nicht mehr kurativ (heilend) behandelt werden können, sollen dabei ein ganzheitliches Angebot zur Bewältigung ihrer Situation bekommen.


Zum Wohle der Betroffenen und deren Zugehörige sollen im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit Netzwerke entstehen, die der Entlastung dienen.

  • Eine Entlastung kann gelingen, wenn die notwendigen Versorgungs– und Entscheidungsprozesse sinnvoll unterstützt werden. 
  • Das Ziel ist die bestmögliche Lebensqualität für die Betroffenen und deren Zugehörige. Erreicht werden kann dies durch Entlastung der Betroffenen und deren Zugehörigen in vielfältiger Form durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen und ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter*innen.
  • Individuelle Unterstützung der Betroffenen und deren Zugehörigen
  • Pflege, die dem Zustand der Betroffenen angepasst ist
  • Behandlung von Schmerzen und quälenden Symptomen
  • Entlastung durch Information zu sozialrechtlichen Angeboten (Hilfe zum Lebensunterhalt, Hilfe zum Wohnen etc.)
  • Entlastung durch Information zu versicherungsrechtlichen Angeboten (Pflegeversicherung)

 

Ein Beratungswunsch kann direkt über das Hospizbüro angemeldet werden. Die Beratung ist unverbindlich und kostenfrei, gern kann das Gespräch auch bei Ihnen zuhause stattfinden.