Bestattung verstorbener Menschen ohne Konfession und ohne Angehörige

Würdige letzte Begleitung - ein Zeichen gegen den sozialen Tod

GEDENKEN. Auch in Bamberg sterben Menschen unbemerkt. Waren sie konfessionslos, gab es früher niemanden, der ihnen einen würdigen Abschied bereitete. Der Hospizverein hat sich dies zur Aufgabe gemacht.
Bis Mitte 2011 wurden in Bamberg konfessionslos Verstorbene, für die es keine nach dem Gesetz bestattungspflichtigen Hinterbliebenen gab, anonym beigesetzt. Es gab keinen vorher bekannt gegebenen Termin, folglich kein letztes Geleit und nicht einmal eine als solche erkennbare letzte Ruhestätte. Erst ein Memorandum des Gaustadter Pfarrers Matthias Wünsche beendete diese traurige Praxis bei den so genannten Sozialbestattungen. Seither besteht in der V. Abteilung des Friedhofs an der Hallstadter Straße eine von den beiden großen christlichen Kirchen und dem Hospizverein finanzierte Grabanlage. Kleine Messingtafeln geben Auskunft über die Frauen und Männer, deren sterbliche Überreste oder Asche inzwischen dort beigesetzt wurden.
Es ergeht herzliche Einladung zur Teilnahme an dieser Feier.
Ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen organisieren diesen Termin.
Es ist gut, wenn niemand den letzten Weg ganz einsam gehen muss …